PRESSEMITTEILUNG | Gelebte Teilhabe - ohne Diakonie, kein Auto

Zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung betont VdDD-Vorstand Dopheide die Rolle diakonischer Unternehmen für mehr Teilhabe: Fast jeder 5. WfbM-Platz ist in einer diakonischen Werkstatt.

Teilhabe für Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben zu gestalten, ist zentraler Bestandteil diakonischer Arbeit. Derzeit haben rund 56.000 Menschen mit Beeinträchtigungen in ganz Deutschland einen Arbeitsplatz in einer diakonischen Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM). Damit ist beinah jeder 5. Platz in den Werkstätten für Menschen mit Handicap in einem diakonischen Unternehmen.

„Dieser zentralen Bedeutung sind sich diakonische Unternehmen bewusst. Die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeits- und Berufsleben ist nicht nur ein wichtiges gesellschafts- und arbeitsmarktpolitisches Anliegen, sondern spiegelt sich im christlichen Auftrag diakonischer Unternehmen zur Nächstenliebe wider“, betont der Vorstandsvorsitzende des Verbandes diakonischer Dienstgeber in Deutschland (VdDD) Christian Dopheide.

„Durch die stetige Weiterentwicklung ihrer Angebote in Werk- und Förderstätten sowie Inklusionsbetrieben arbeiten diakonische Unternehmen daran, Menschen mit Beeinträchtigungen unter Berücksichti¬gung ihrer individuellen Fähigkeiten ein Mehr an gelebter Teilhabe zu ermöglichen. Sie unterstützen sie beim Weg in den ersten Arbeitsmarkt. Dafür nutzen diakonische Unternehmen die Chancen der Digitalisierung, um Inklusion etwa durch digitale Assistenzsysteme und neue Formen der Fortbildungen zu stärken“, so der Vorstand weiter.

Werkstätten und ihre Mitarbeitenden sind zudem bedeutende Stützen der Wirtschaft. Als Zulieferer produzieren sie wichtige Metallteile für die Autoindustrie, arbeiten in der Montage von kleinteiliger Elektrik oder erzeugen und vertreiben Bio-Lebensmittel. „Im übertragenen Sinne bedeutet das: Ohne diakonische Unternehmen, die gelebte Teilhabe vor Ort und das große Engagement der Mitarbeitenden, fahren bald wohl weniger oder gar keine Autos mehr vom Band. Denn als verlässliche Partner des ansässigen Mittelstands und der Industrie leisten diakonische Werkstätten einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschlands und zu mehr Teilhabe für Menschen mit Handicap in der Bundesrepublik“, so Christian Dopheide.


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