PRESSEMITTEILUNG | Christian Dopheide: Chance des Neuanfangs nutzen – Dienstgebervertreter für neue Arbeitsrechtliche Kommission der Diakonie Deutschland gewählt

Heute wurden die Dienstgebervertreter und ihre Stellvertretungen für die zukünftige Arbeitsrechtliche Kommission der Diakonie Deutschland (ARK DD) neu gewählt. Die Amtsperiode läuft von 2018 bis 2022. Christian Dopheide, Vorstandsvorsitzender des Verbandes diakonischer Dienstgeber in Deutschland e.V. (VdDD) erklärt dazu: „Die Versammlung der Delegierten der Diakonischen Werke und der Dienstgeberverbände hat kompetente Vertreterinnen und Vertreter in die nächste Arbeitsrechtliche Kommission gewählt – aus ganz Deutschland und aus unterschiedlichen Hilfefeldern. Zahlreiche Anwender der Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie Deutschland können ihre Erfahrungen direkt und aus erster Hand einbringen.“ 

Die Entsendeversammlung der Dienstnehmerverbände und Gewerkschaften findet am 2. März 2018 statt. In Hinblick darauf sagt Christian Dopheide: „Wir wollen mit den dann gewählten Dienstnehmervertreterinnen und -vertretern die Chance des Neuanfangs nutzen. Nach der einvernehmlichen Änderung der Ordnung der ARK DD wollen wir uns nun gemeinsam den zweifellos großen Herausforderungen der sozialen Dienstleistungsbranche stellen. In der Diakonie gilt es, sachgerechte und flexible Antworten auf die Digitalisierung, den demografischen Wandel, den Fachkräftemangel sowie eine zunehmende Individualisierung zu finden und gleichzeitig wirtschaftlich solide das diakonische Qualitätsniveau zu halten. Die hohe Tarifbindung in der Diakonie zu halten, liegt in unserem gemeinsamen Interesse.“ 

Die ARK DD wird paritätisch mit je 12 Vertretern der Dienstnehmer und der Dienstgeber besetzt. Sie regelt die Arbeitsbedingungen für Unternehmen, die die Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie Deutschland (AVR DD) anwenden. Die AVR DD sollen zugleich „Leitwährung“ für andere regionale diakonische Tarifwerke sein. Beschlüsse werden in der ARK DD mit mindestens einer Zweidrittelmehrheit beider Seiten gefasst. Bei Nichteinigung ist ein verbindliches Schlichtungsverfahren kirchengesetzlich vorgeschrieben.

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