PRESSEMITTEILUNG | Über 132.000 Mitarbeitende in diakonischen Pflegeheimen!

Von Nord nach Süd, von Ost nach West: Diakonische Unternehmen betreuen fast 1/5 aller Menschen in Pflegeheimen, bieten attraktive Löhne und nutzen die Digitalisierung zur Weiterentwicklung der Pflege.

„Diakonische Unternehmen schaffen täglich unverzichtbare Unterstützung und Entlastung für knapp 160.000 stationär betreute Pflegebedürftige und deren Angehörige. Sie bieten dabei für fast 1/5 aller Menschen in deutschen Pflegeheimen Hilfe an, wo sie dringend gebraucht wird*“, so Christian Dopheide, Vorstandsvorsitzender des Verbandes diakonischer Dienstgeber in Deutschland (VdDD).

Mit der angelaufenen Verbandskampagne „die diakonischen unternehmen“ rückt der VdDD die Bedeutung für Gesellschaft und Wirtschaft diakonischer Unternehmen in den Fokus. Denn sie anerkennen schon heute die Leistungen der Mitarbeitenden durch in der Branche vergleichsweise hohe Vergütungen. So verdient eine Pflegefachkraft direkt nach der Ausbildung mindestens 2.910 Euro nach den Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie Deutschland (AVR DD). Hinzu kommen dann noch Zuschläge für Schichtdienste und attraktive Zusatzleistungen. Dieser Verdienst im ersten Jahr liegt damit über dem mittleren Einkommen aller Altenpflegefachkräfte in Deutschland von 2.744 Euro (BA Entgeltatlas 2017).

„Als gemeinnützige Einrichtungen wirtschaften diakonische Unternehmen verantwortungsvoll und frei vom Ziel, Gewinne zu maximieren. Der christliche Auftrag setzt das Wohl derjenigen, die Pflege bedürfen und der Mitarbeitenden an oberste Stelle. Zur Finanzierung der steigenden Pflegekosten dürfen keineswegs die Bedürftigen und das Pflegepersonal gegeneinander ausgespielt werden. Politische Lösungen und Konzepte sind zwingend erforderlich!“, fordert Christian Dopheide.

„Darüber hinaus suchen diakonische Unternehmen stets nach Lösungen für die Herausforderungen der Zeit“, so der VdDD-Vorstand weiter. Das Pilotprojekt der Diako Thüringen gGmbH und der Hochschule Fulda „SITA“ zeigt wie diakonische Unternehmen neue Wege gehen, um die Attraktivität des Berufs zu stärken und die Pflegeversorgung in Deutschland zu sichern. Hier wurde eine Dienstplan-App eingeführt, um die Einsatzwünsche der Mitarbeitenden mit den betrieblichen Bedarfen zu verbinden. „So werden mittels digitaler Unterstützung und der Bereitschaft in diakonischen Unternehmen Neues zu probieren, bürokratische Hürden abgebaut und mehr Zeit für die Pflege am Menschen geschaffen“, so Dopheide.
Bildmaterial zur Kampagne und ein ausführliches Interview zum innovativen Pilotprojekt „SITA“ finden Sie im Anhang. Weitere Infos: www.die-diakonischen-unternehmen.de

*(Quelle: DeStatis 2017, Pflegestatistik 2015 – Sonderauswertung Diakonie Deutschland – eigene Berechnungen; (n=928.939).


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