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PRESSEMITTEILUNG | Freiwilligendienste: Diakonische Unternehmen zweitgrößter Anbieter

Tausende Freiwillige bringen sich jährlich mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz für die Gemeinschaft ein.

Rund 13.000 Freiwillige treten jährlich ihren Dienst in einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) oder einem Bundesfreiwilligendienst (BFD) bei diakonischen Einsatzstellen an. Die Diakonischen Dienstgeber sind damit zweitgrößter zivilgesellschaftlicher Anbieter von Freiwilligendiensten in Deutschland. Die Kombination aus praktischer Tätigkeit in den Einsatzstellen und der pädagogischen Begleitung im persönlichen Austausch sowie in den Seminartagen machen Freiwilligendienste auch zu einer besonderen Bildungs- und Orientierungszeit für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

VdDD-Vorstandsvorsitzender Christian Dopheide betont: „Diakonische Unternehmen bieten mit Einsatzmöglichkeiten in der Altenhilfe bis zum Zivilschutz bedeutende Einblicke in Arbeitsbereiche einer systemrelevanten Branche für junge Menschen und andere Engagementinteressierte.“ Weiter führt er aus: „Gestützt auf unserem wertebasierten Unternehmensverständnis setzen wir unsere Ressourcen auch in Freiwilligendiensten gezielt zur Vermittlung von sozialen, ökologischen und interkulturellen Kompetenzen ein. Wir fördern lebenslanges Lernen und Zusammenhalt als Grundpfeiler des sozialen Gefüges in Deutschland und nehmen unsere Verantwortung als christlich geprägte Sozialunternehmen auch auf diesem Wege wahr.“

Bewerbungen ab Spätsommer

Trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie können sich Interessierte auch in diesem Jahr für Freiwilligendienste bei evangelischen Trägern bewerben. FSJ und BFD beginnen meistens im Spätsommer (August/September). Ein Einsatz dauert in der Regel zwölf, mindestens jedoch sechs Monate. Am Freiwilligen Sozialen Jahr und Bundesfreiwilligendienst können alle teilnehmen, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben. Der BFD steht darüber hinaus auch Älteren offen. Neben Einblicken in soziale Arbeitsfelder und pädagogischer Begleitung erhalten die Freiwilligen Taschengeld, Urlaub und Sozialversicherung sowie ggf. Kindergeld, Unterkunft und Verpflegung.

Auf der evangelischen Freiwilligenbörse www.ein-jahr-freiwillig.de können Interessierte die eigene Wunscheinsatzstelle finden. Weitere Informationen für Interessenten und auch für Träger, die Einsatzstelle werden wollen, gibt es hier: www.ev-freiwilligendienste.de.

Freiwilligendienste sind ein weiteres Schwerpunktthema der Kampagne „die diakonischen unternehmen“ des Verbandes diakonischer Dienstgeber in Deutschland (VdDD), mit der auf die vielfältige Bedeutung diakonischer Unternehmen für Wirtschaft, Gesellschaft und Arbeitsmarkt aufmerksam gemacht wird. Best Practices zum Thema und weiteres zur Kampagne finden Sie auf www.die-diakonischen-unternehmen.de.

Der Verband diakonischer Dienstgeber in Deutschland e.V. (VdDD) vertritt als diakonischer Bundesverband die Interessen von mehr als 180 Mitgliedsunternehmen und fünf Regionalverbänden mit rund 490.000 Beschäftigten. Schwerpunkte der Verbandsarbeit sind die Weiterentwicklung des kirchlich-diakonischen Tarif- und Arbeitsrechts, Themen aus Personalwirtschaft und -management sowie die unternehmerische Interessenvertretung.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Kontakt:

Alexander Wragge

Referent für digitale Kommunikation des Verbands diakonischer Dienstgeber in Deutschland e.V. (VdDD) Tel. +49-30-88 47 170 17
Email: alexander.wragge(at)v3d.de


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