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PRESSEMITTEILUNG | Trauer um Karsten Gebhardt

Am Dienstag, 1. September 2020, starb Karsten Gebhardt im Alter von 75 Jahren. Karsten Gebhardt, Träger des Bundesverdienstkreuzes, war als Vertreter für das Evangelische Johanneswerk Bielefeld Gründungsmitglied im Verband diakonischer Dienstgeber in Deutschland e.V. (VdDD), langjähriges Vorstandsmitglied und Vorsitzender der Begleitkommission, engagierter Tarifreformer und verlässlicher Sozialpartner in der Arbeitsrechtlichen Kommission der Diakonie Deutschland. 

Von 1998 bis 2010 war er Mitglied im Vorstand des VdDD, seit 2006 als stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Als langjähriger Vorsitzender der VdDD-Begleitkommission bündelte er die Interessen der unternehmerischen Diakonie und entwickelte zentrale Positionen für den VdDD. Karsten Gebhardt hat sich aus christlicher Überzeugung heraus für eine Reform des kirchlichen Arbeitsrechts eingesetzt und war Motor für die Neuordnung der Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie Deutschland 2007. Ihm ist maßgeblich die Entwicklung eines fortschrittlichen Tarifwerkes, das den Belangen der Praxis Rechnung trägt, zu verdanken. Sein umfassendes Engagement, u.a. für eine kirchengemäße Arbeitsrechtssetzung (Dritter Weg), wurde 2012 mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt. 

Christian Dopheide, Vorstandsvorsitzender des VdDD, betont: „Karsten Gebhardt war mit seiner Fachkompetenz, seiner vermittelnden Art und Verbindlichkeit nicht nur Wegbereiter der Reform des kirchlichen Arbeitsrechts, sondern auch hochgeachteter Brückenbauer in der Dienstgemeinschaft und der Sozialpartnerschaft. Sein Wirken trägt uns noch heute und wird auch zukünftig Maßstab und Richtschnur bleiben.“ 

Der VdDD-Hauptgeschäftsführer Ingo Dreyer ergänzt: „Karsten Gebhardt war ein Experte, dessen hohe fachliche Kompetenzen immer verbunden waren mit menschlicher Zugewandtheit und stetiger Verlässlichkeit. Die Diakonie hat ihm maßgebliche Impulse zu verdanken.“ 

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