Ökofaire Beschaffung von Textilien – auch eine unternehmerische Herausforderung

Bettwäsche, Handtücher, Arbeitskleidung: Ob im Pflegeheim oder im Krankenhaus, die Beschaffung von Textilien gehört zum Alltag auch diakonischer Einrichtungen und Träger. Die Folgen der Globalisierung sind insbesondere in der Textilwirtschaft spürbar und betreffen mittelbar auch diakonischen Unternehmen. Was in Deutschland undenkbar wäre, ist in etlichen Schwellen- und Entwicklungsländern, die einen Großteil der weltweiten Textilherstellung übernehmen, eher Standard als Ausnahme: Menschen- und Arbeitsrechte werden in der globalisierten Textilproduktion oft ignoriert, Böden und Gewässer droht die Verseuchung mit Chemikalien aus der Textilwirtschaft. 

Aber es gibt Fortschritte: Zunehmend mehr Hersteller und Händler setzen auf eine sozial verträgliche und umweltfreundliche Produktion. Vereinzelt haben sich auch textile Vollversorger auf den „ökofairen Weg“ gemacht. 

Vor diesem Hintergrund veranstaltet die Diakonie Deutschland, gemeinsam mit der Vereinten Evangelischen Mission, einen Fachtag am 6. Juni 2018 in Dortmund. Die Keynote „Ökofaire Beschaffung von Textilien in der Diakonie. Impulse aus unternehmerischer Perspektive“ hält der Vorstandsvorsitzende des VdDD und Theologischer Vorstand der Ev. Stiftung Hephata Mönchengladbach, Christian Dopheide. Mehrere Erfahrungsberichte zeigen im Anschluss, wie der Einsatz ökofairer Wäsche – zum Beispiel in einer Gärtnerei, in einer Bildungsstätte oder einem Pflegebereich gelingen kann. 

Anmeldungen sind bis zum 15. Mai an sekretariat_zrw_justiziariat@ewde.de möglich, es wird ein Unkostenbeitrag von 20,00 Euro erhoben. Weitere Informationen können Sie dem Einladungsflyer  entnehmen.