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Über das Bündnis Digitalisierung in der Pflege | 2025 | © Alle Rechte vorbehalten

Worum es geht ...

Digitalisierung macht Pflege zukunftsfest 

Die Alterung der Bevölkerung und der Personalmangel fordern die Pflege heraus. Helfen kann die Digitalisierung der Strukturen und Prozesse. Digitale Lösungen ...

  • erhöhen die Pflegequalität und Versorgungssicherheit

  • entlasten Pflegekräfte von Bürokratie

  • ermöglichen Menschen mit Pflegebedarf mehr Teilhabe

  • machen den Pflegeberuf attraktiver

  • erleichtern die Vernetzung zwischen Pflegebedürftigen, Angehörigen, Pflege- und anderen Einrichtungen, pflegerischem und medizinischem Personal 

Aber: Die Digitalisierung der Pflege wird ausbremst ...

Bislang bleiben die großen Potenziale digitaler Lösungen in der Pflege vielfach ungenutzt. Zu den zentralen Barrieren gehören ... 

  • Lückenhafte digitale Infrastruktur: Vielerorts mangelt es zum Beispiel an Breitbandanschlüssen und flächendeckendem WLAN. 

  • Fehlende Standards: Es mangelt an verbindlichen Vorgaben für die digitale Grundausstattung von Einrichtungen und Diensten. 

  • Ungeklärte Finanzierung: Es fehlt eine geeignete, verlässliche (Re-)Finanzierung digitaler Lösungen in der Pflege.

... deshalb haben wir uns zusammengetan

Foto: Bündnis Digitalisierung in der Pflege

Um die Bremsen zu lösen und die Potenziale freizusetzen, haben wir 2020 das Bündnis Digitalisierung in der Pflege mitbegründet. Das Bündnis bündelt digitalpolitische Interessen von inzwischen neun Verbänden aus dem Sozial-, Pflege- und Gesundheitswesen. Es macht sich politisch für geeignete Rahmenbedingungen der Digitalisierung in der Pflege stark.  

 

Die Bündnispartner vertreten die Interessen von:

  • Pflegenden

  • Einrichtungen und Diensten (ambulant & stationär)

  • IT-Herstellern & -Dienstleistern

  • Forschung & Beratung

Am Bündnis wirken mit ...


Hinweis: Das Bündnis ist kein eigener Verband oder keine rechtlich selbständige Einheit, sondern die beteiligten Verbände verständigen sich im Rahmen des Bündnisses auf Positionen, die sie dann in jeweils eigener Verantwortung abgestimmt bzw. gleichgerichtet vertreten. 

Als Bündnis fordern wir ...

Wir brauchen einen verbindlichen, nationalen Strategieplan Pflege-Digitalisierung, damit Einrichtungen und Dienste die Digitalisierung vorantreiben und Organisationsprozesse anpassen können. Dieser Plan muss klare Standards setzen, Prozesse koordinieren und messbare Fortschritte im Laufe des Jahres 2026 sicherstellen. Digitalisierung muss Teil der modernen Versorgungssicherung sein. Fehlende Priorisierung und wiederholte Fristverschiebungen haben in den vergangenen Jahren Investitionen ausgebremst und die Umsetzung in der Praxis gefährdet

2. Teilhabe und Kompetenzen stärken   

Digitalkompetenzen müssen systematisch in Aus-, Fort- und Weiterbildung verankert werden. Neue Tätigkeitsprofile an der Schnittstelle von Pflege, Therapie und Technologie sind erforderlich, damit digitale Lösungen nicht nur vorhanden sind, sondern auch genutzt und weiterentwickelt werden. Die Befähigung der Mitarbeitenden ist ein wichtiger Hebel, damit die Digitalisierung in der Praxis wirkt

Eine entscheidende Hürde: Die Gesetze zur (Re)Finanzierung von Pflegeleistungen stammen noch aus der vordigitalen Zeit. Das Bündnis fordert dringend eine Gesetzgebung, die digitale Lösungen nachhaltig (re-)finanziert. Investitionskosten, Betriebskosten, IT-Ressourcen und personelle Aufwendungen müssen verlässlich abgebildet werden. Gefragt sind unter anderem eine Digitalisierungspauschale in den Leistungsentgelten sowie Personalschlüssel für Digitalisierungspersonal in den Landesrahmenverträgen. Effizienzgewinne durch Digitalisierung müssen in den Einrichtungen verbleiben, um Innovation dauerhaft abzusichern und stabile Strukturen zu schaffen. 

Ein Fonds für digitale Innovationen in der Pflege – analog zum Krankenhauszukunftsfonds – könnte gezielte Investitionen ermöglichen, moderne Infrastrukturen fördern und Innovationen schneller verbreiten. Das schafft Planungssicherheit für Träger, Einrichtungen und Mitarbeitende.  

Für eine vertrauenswürdige Digitalisierung in der Pflege sind eine einheitliche Datensprache, standardisierte Schnittstellen und verbindliche IT-Sicherheitsstandards unabdingbar. Pflegeeinrichtungen müssen wirksam gegen Cyberangriffe geschützt werden. Das muss integraler Bestandteil der Gesamtstrategie über alle Sektoren hinweg sein.  

Digitalisierung ist Teil der Versorgungssicherung. Die Bund-Länder-AG „Zukunftspakt Pflege“ hat sie als Querschnitt benannt (Siehe Ergebnisse "Zukunftspakt Pflege" - Roadmap, Dezember 2025). Aus Sicht des Bündnisses müssen daraus verbindliche Maßnahmen entstehen, die klare Zuständigkeiten definieren und als Investition in die Zukunft nicht unter den Finanzierungsvorbehalt fallen dürfen.  

Ansprechpartner


Herr Rolf Baumann lächelt, trägt eine eckige schwarze Brille, ein weißes Hemd und ein blaues Sakko.
Rolf Baumann

Stellvertretender Geschäftsführer, Bereichsleiter Ökonomie

rolf.baumann(at)v3d.de

Herr Alexander Wragge trägt ein hellblaues Hemd und lächelt leicht.
Alexander Wragge

Referent für digitale Kommuni­kation und politische Netzwerk­arbeit

alexander.wragge(at)v3d.de

Pressemitteilungen des Bündnisses

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